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Pressebericht – "Spurensuche"

Ilse Wittkampf stellt eine Beziehung mit Wermutstropfen - Keramik, zweiteilig - aus

"Zwei Größen stehen da aufeinander bezogen, engobiert und glasiert. Man übersieht den Wermutstropfen fast, der übrigens blutrot ist. Und die beiden unterschiedlich großen Keramikobjekte haben auch noch Ecken und Kanten. Sie fügen sich nicht zusammen. Wie können die denn eins werden? Oder sollten sie es vielleicht gar nicht? Ut omnes unum sint! - Auf dass alle eins sein möchten! Ist der alte Wunsch überhaupt richtig und wünschenwert im eigentlichen Sinne. Die Akzeptanz der Ecken und Kanten des anderen erscheint richtiger, auch wenn sie gelegentlich schmerzhaft ist. Sind aber die Verwundungen gerecht verteilt? - Bei dieser Skulptur? - Im wahren Leben?"

 

(Aus der Einführung von Hans-Peter Boer (Kulturdezernent bei der Bezirksregierung Münster) zur Ausstellungseröffnung "Spurensuche" der Künstlergruppe "Spektrum 77" im Foyer der Bezirksregierung Münster am Domplatz, 12. Juli 2010)