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Keramische Skulpturen und Objekte: Aufbau und Oberfläche

Meine Arbeiten aus Ton werden von Hand aufgebaut und nach einem Trocknungsprozess im Elektroofen gebrannt.

Nach dem ersten Brand bei 900° C erfolgt ein zweiter bei 1060° oder 1200° C.

Das Werkstück kann aber auch, anstatt es zum zweiten Mal im Elektroofen zu brennen, einem offenen Feuer ausgesetzt werden („Rauchbrand“). Das Feuer „bemalt“ dann die Keramik. Unterschiedliche Brennmaterialen, gezielt eingesetzt, führen dazu, dass das Ergebnis nicht allein dem Zufall überlassen bleibt (s. Foto „Feuerspuren“).

Bei einigen Arbeiten verbinde ich meine Keramik mit anderen Materialien, z.B. mit Metallbändern (s. Foto „Ihr fragt, wie lange sind sie schon beisammen…“) oder Glasstäben. Diese Glasstäbe können bei ca. 800° C im Ofen aneinander geschmolzen werden („Glasfusing“) und werden daraufhin in die Keramik eingeklebt. (s. Foto „Blendender Weg…“)

Eine Fülle von Möglichkeiten, um die Oberfläche der Keramiken interessant zu gestalten, ergibt sich durch Oxide, Glasuren, Unterglasurfarben und Engoben.

Leuchtende Farben entstehen beispielsweise durch Unterglasurfarben, die auf den Scherben gemalt werden (s. Foto „Pop-Art-Schrein“) oder durch die Verbindung von Engoben und Glasuren in der sogenannten „Wachsausspartechnik“ (s. Foto „Mein Garten“). Eine weitere spannende Oberflächengestaltung ergibt sich durch den Auftrag verschiedener Oxide (s. Foto „Ihr fragt, wie lange sind sie schon beisammen…“).